Ansprüche, die wir an uns selbst richten.
Diese Seite beschreibt keine Versprechen an Investoren und keine Marketingziele. Sie beschreibt den Maßstab, an dem wir uns selbst messen wollen — und an dem jeder Nutzer uns messen darf.
Du entscheidest, was geteilt wird.
Kein Datenprofil wird vorab festgelegt. Keine Kategorie ist standardmäßig aktiviert. Was an Daten weitergegeben wird — vollständig, teilweise, in welchem Detailgrad, zu welchem Thema — bestimmst ausschließlich du. Die Plattform stellt dafür Werkzeuge bereit. Die Entscheidung liegt bei dir, und sie bleibt bei dir.
Daten haben einen Wert. Der gehört dir.
Wer Daten teilt, hat Anspruch auf echte Vergütung — in Geld, nicht in Plattformguthaben, Rabatten oder Gutscheinen. Der Wert bemisst sich nach Vollständigkeit und Tiefe: je unbearbeiteter und persönlicher die Daten, desto stärker spiegeln sie den individuellen Charakter wider — und desto wertvoller sind sie für die Plattform. Wer Inhalte anonymisiert oder teilweise zurückhält, erhält entsprechend weniger. Das ist keine Strafe — es ist Transparenz. Die konkrete Vergütung wird festgelegt wenn die Plattform entsteht — auf Basis realer Kosten und fairer Bewertung. Unser Ziel ist ein Betrag der dem tatsächlichen Wert persönlicher Daten gerecht wird, nicht einem symbolischen Mindestbetrag. Ausgezahlt in Geld — nicht in Plattformguthaben oder Gutscheinen.
Automatische Anonymisierung — immer, ohne Ausnahme.
Unabhängig davon, ob ein vollständiger oder teilweiser Datensatz geteilt wird: personenbezogene Daten werden standardmäßig anonymisiert, bevor sie unsere Server erreichen. Das betrifft Namen, Standortdaten, Geburtsdaten und alle gesundheitlichen Informationen. Dieser Prozess ist automatisch und nicht abschaltbar. Damit wird sichergestellt, dass kein Datensatz — auch nicht rückwirkend — Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Personengruppen zulässt. Das entspricht nicht nur europäischem Recht — es entspricht dem Grundsatz, dass jeder Mensch gleich behandelt wird, unabhängig davon, was er geteilt hat.
Deine Chathistorie gehört dir — unveränderlich.
Der gespeicherte Chatverlauf wird niemals von uns editiert, auch nicht bei neuen Richtlinien, auch nicht rückwirkend. Du kannst deinen Verlauf exportieren — vollständig, als Zusammenfassung oder in der anonymisierten Form, in der er auch weitergegeben würde. Das Format wählst du. Wir greifen nicht ein.
Volle Transparenz darüber, was mit deinen Daten passiert.
Jeder Schritt der internen Datenverarbeitung ist für den Nutzer einsehbar: welche Daten gespeichert wurden, welche Analyse durchgeführt wurde, welche internen Stellen Zugriff hatten, wann und zu welchem Zweck. Nicht auf Anfrage — sondern automatisch, kontinuierlich, jederzeit abrufbar.
Widerruf ist jederzeit möglich.
Die Einwilligung zur Datennutzung kann jederzeit widerrufen werden. Was danach passiert, ist unwiderruflich: bereits verarbeitete Daten können nicht rückgängig gemacht werden — das ist die ehrliche Wahrheit. Aber ab dem Moment des Widerrufs werden alle gespeicherten Daten sofort und vollständig gelöscht — von unseren Servern, innerhalb des europäischen Rechtsraums.
Die Nutzungshistorie bleibt dauerhaft einsehbar.
Was mit deinen Daten geschehen ist, bleibt für dich dauerhaft dokumentiert — auch nach Löschung, auch nach Jahren. Der Nutzungspfad deiner Daten ist öffentlich für dich einsehbar, solange du es wünschst. Damit du auch in zehn Jahren noch nachvollziehen kannst, was damals geschehen ist.
Kein Weiterverkauf. Keine externen Empfänger.
Deine Daten verlassen unseren Hoheitsbereich nicht. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben, nicht verkauft, nicht lizenziert. Wenn wir Daten intern nutzen, dann ausschließlich im Sinne des Manifests, der Plattform und der europäischen ethischen Grundpfeiler, die wir versuchen zu vertreten und umzusetzen.
Server ausschließlich im europäischen Rechtsraum.
Alle Daten werden auf Servern verarbeitet und gespeichert, die sich innerhalb der Europäischen Union befinden und europäischem Datenschutzrecht unterliegen. Das ist kein Kompromiss — es ist Grundbedingung.
AGB-Änderungen werden klar und verständlich kommuniziert.
Wenn sich unsere Nutzungsbedingungen ändern, wirst du nicht mit einem 80-seitigen Dokument konfrontiert. Du erhältst ausschließlich eine markierte Übersicht der geänderten Stellen — was stand dort vorher, was steht dort jetzt, und was bedeutet das konkret für dich. Nichts was sich nicht verändert hat, muss erneut gelesen werden. Wo sich unsere Pflichten und Rechte mit deinen oder mit gesellschaftlichen Grundrechten überschneiden, wird das explizit benannt — bei jeder Änderung, ohne Ausnahme.
Diese Ansprüche sind öffentlich — und damit bindend.
Weil diese Seite öffentlich steht, bevor die Plattform existiert, ist sie kein internes Dokument. Sie ist ein Versprechen an jeden Nutzer, der sie liest — und ein Maßstab, an dem wir uns messen lassen.
Diese Ansprüche wurden formuliert, bevor das erste Feature der Plattform existierte. Nicht weil es einfach ist, sie einzuhalten — sondern weil der Anspruch vor dem Produkt stehen muss, wenn er wirklich das Fundament sein soll.